So sieht es aus in unserer Welt:

Dicke Wohnblocks engen uns ein. Sie erdrücken uns, versperren den Blick nach oben, lassen die Sonne nicht durch. Dann fühlen wir uns unglück­lich und hilflos.

Und was uns sonst noch in die Enge treibt: Ängste, Streitigkeiten, Schwierigkeiten. Wir haben weder Durchblick noch Ausblick. Dabei kommt es nur darauf an, den schmalen Spalt zu entdecken, aus dem noch ein wenig Licht und Hoffnung schimmert.

Den Lichtblick bekommen - aber wie?

Als Moses von den Ägyptern verfolgt wurde und seinen schmalen Weg durch die steilen Wellen des Roten Meeres wagte, hatte er Lichtblick: Gott. Der hielt zu seinen Freunden.

Als Jesus sich ganz für die Menschen einsetzte, quälte man ihn mit einer Dornenkrone (und die brachte anderen das Licht). Jesus machte trotz­dem weiter, weil er den Lichtblick hatte: seinen Vater. Der liebte ihn.

• Den Lichtblick bekommen wir, weil Gott uns Menschen liebt.

• Den Lichtblick haben wir von Menschen, die wie Jesus handeln.

• Den Lichtblick schenken wir,

wenn wir uns ganz für andere einsetzen. Herr, wir wissen: Wo Lichtblick ist, da leben die Menschen unbeschwert. Da wagen die Men­schen, auch die steilen Treppen ihres Lebens zu steigen und in schwierigen Lagen Freund­schaft zu halten. Für dieses Licht danken wir.

 „Weil Gott die Menschen liebt" Verlag: Hoheneck-Verlag Hamm.